Bayerischer Tag im Hospiz

Oktoberfest können nicht nur die Münchner, das geht auch in Berlin. Dann müssen es jedoch keine langen Festwochen sein, sondern wir nennen das „Bayerischen Tag“. Das Hospiz in weiß-blau gehüllt, bayerische Klänge und Köstlichkeiten der bayerischen Küche. Hereinspaziert!

All dies gab es am Bayerischen Tag im Hospiz Köpenick zu entdecken, zu hören und vor allem zu schmecken. Für alle Gäste und Besucherinnen und Besucher gab es „Biergulasch nach Tinos Art“, Serviettenknödel, Weißwürste, Krautsalat und frische Brez’n zum Mittag. Und wie es sich gehört, durften auch die verschiedensten Biersorten nicht fehlen – natürlich stilecht aus den passenden Gläsern serviert. Ein zünftiges Mahl war das! Doch damit nicht genug. Köstlicher Pflaumenkuchen und frisches Pflaumenkompott zum Nachmittag waren ein Gaumenschmaus der besonderen süddeutschen Art.

Genauso gesellig ging es dann auch noch am späten Nachmittag und Abend weiter. Nicht nur die Musik wollte nicht verstummen, auch für das leibliche Wohl war wieder gut gesorgt. „Franzis Kartoffelsalat“ konnte zu allem kombiniert werden, was in Bayern auf den Tisch kommt: Leberkäse, Weißwurst, Schinken und alle Variationen von Käse oder ein leckerer Obazda (traditionelle Käsezubereitung) auf einer frischen Brez’n. 

Das Hospiz-Team ist ursprünglich in verschiedenen Regionen und Kulturen verwurzelt. Und so ergab es sich, dass Schwester Sandra uns als Wies’n-Maid die Ehre gab. Ein Fest für Leib und Seele – auch dafür steht das Motto des Hospizes Köpenick: Das Leben ist schön!

Der Aufenthaltsbereich des Hospizes wurde zum Festzelt für alle, die den Tag in netter Gemeinschaft erleben wollten und konnten. Unsere Gäste feierten nach Kräften mit und erfreuten sich an bayerischen Bräuchen und Traditionen. Der Motto-Tag machte Lust auf mehr und so ist nun schon klar: Nach dem Bayerischen Tag ist vor dem Bayerischen Tag, denn: „Schee wars scho!“

Benedikt Zimmermann, Seelsorger im Hospiz Köpenick