Förderverein

Von der Idee, ein Hospiz zu bauen

Über die Arbeit des Fördervereins beneficio e.V. hat der Initiator des Hospizes, Professor Dr. med. Stefan Kahl, mit dem Journalisten Uwe Baumann gesprochen.

Würden Sie nochmal einen Hospiz-Bau initiieren? 
Ja! Ganz klar ja. Was ich am Anfang unterschätzt habe ist, dass von der Idee zum Hospiz bis zu ihrer Realisierung und der Eröffnung des Gebäudes und der Aufnahme des ersten Gastes doch etwas Zeit ins Land geht. Die Idee ist im Jahr 2012 entstanden, den ersten Gast haben wir am 2. Mai 2017empfangen – diese fünf Jahre waren nicht nur leicht. Ich neige ein wenig zur Ungeduld: Wenn eine Idee geboren ist, dann soll sie auch schnell – aber natürlich perfekt – umgesetzt sein, damit Platz für die nächste Idee und deren Realisation ist. Zum Glück fragen Sie ja im Konjunktiv, meinen also unser Hospiz: Ich hoffe andere Menschen haben noch oft die Idee, ein Hospiz zu initiieren oder zu gründen, denn wir brauchen noch viel mehr solcher Angebote, auch in Berlin.

Können Sie kurz die vor Ihnen und dem Förderverein liegenden Aufgaben skizzieren? 
Der Förderverein hat im Moment besonders zwei wichtige Aufgaben: Öffentlichkeitsarbeit und Spenden sammeln. Die wichtigste Aufgabe ist dabei, dass Hospiz der DRK KlinikenBerlin, seine Arbeit und den Hospiz-Gedanken insgesamt bekannt zu machen. Dazu dienen unsere Veranstaltungen – und nicht zuletzt auch das Magazin Z und dieses Webportal. Diese Öffentlichkeitsarbeit ist natürlich kein Selbstzweck, sie soll helfen, Menschen für eine Mitarbeit im Hospiz, als Ehrenamtliche beispielsweise, zu begeistern und sie soll helfen Spenden zu sammeln.

Also geht es vor allem um Spendengelder in der Arbeit des Vereins? 
Nein, keinesfalls, zuerst geht es um Öffentlichkeitsarbeit und darum, die wichtige und einmalige Arbeit unseres Hospizes publik zu machen. Die Spenden sind aber auch sehr wichtig, nicht zuletzt, um die tägliche Arbeit im Hospiz zu realisieren: Sie wissen sicher, dass die Kostenträger bewusst eine Lücke von fünf Prozent der Gesamtkosten eines Hospizes ungedeckt lassen. Für diese Summe – bei uns etwa 120.000 Euro im Jahr – muss der Hospiz-Träger selbst aufkommen. Die Spenden sollen natürlich vor allem Dinge über die tägliche Arbeit hinaus ermöglichen. Unser Verein finanzierte aus den Spenden den Ausbau des Raumes der Stille, um nur ein Beispiel zu nennen. Und es gibt noch eine wichtige Aufgabe für den Verein, die betrifft den Verein selbst. Wir müssen wachsen! Nur wenn wir viele Menschen sind, lassen sich die Aufgaben auf viele Schultern verteilen. Wer Lust hat, sich zu engagieren, ist herzlich eingeladen.

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Der Hospizförderverein beneficio e. V. hat auch für 2019 wieder ein hochkarätig besetztes Konzert- und Veranstaltungsprogramm organisiert. Es steht Ihnen als PDF zum Herunterladen zur Verfügung: hier.

Den Veranstaltungsflyer für das Konzert Jugendliche.Preisträger. Musizieren. am 8. September in der Katholischen Pfarrkirche St. Josef Köpenick können Sie auch als PDF herunterladen: hier.

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Über alle Aktivitäten des Hospizfördervereins beneficio e.V. informieren auch die Hospizmagazine, die Sie als PDF herunterladen können: hier.

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Wenn Sie die Arbeit des Hospiz-Fördervereins beneficio e.V. unterstützen möchten, spenden Sie bitte an folgende Bankverbindung:

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IBAN: DE03 1002 0890 0020 5931 05
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Fotos: Hospiz Köpenick