Ein Glück, dass du da bist!

Geburtstage oder Jubiläen feiern, wo meistens gestorben wird? Und dabei auch noch an die Zukunft denken? Ja, bitte!

Am Anfang war Irritation. Was ist das? Ein schickes Café vielleicht oder ein neues Verwaltungsgebäude? Vorbeilaufende Besucher haben oftmals das Bauschild übersehen, auf dem der Hospiz-Neubau angekündigt wurde. Und tatsächlich waren einige Besucherinnen und Besucher der DRK Kliniken Köpenick nach der Eröffnung des Hauses vor fünf Jahren verwundert, dass hinter einladender Holzverkleidung nicht Café und Kuchen gereicht, sondern sterbende Menschen begleitet werden.

Gefühlt ist das lange her. War der Hospiz-Gedanke im Berliner Südosten damals noch relativ neu, wird die Arbeit des Teams heute nicht mehr hinterfragt. Im Gegenteil, Gäste und Angehörige sind dankbar für die Wege, auf denen sie am Lebensende nicht alleingelassen werden. Das Leben spielt sich im Hospiz ab. Es geht hier auch zu Ende, man muss da nicht drumrumreden. Dennoch sind Lebenswege allenfalls nur dann verloren, wenn sie vergessen oder verdrängt werden. Wenn nichts bleibt, außer der Trauer.

Traurig zu sein, wird in unserer Gesellschaft nur schwer toleriert. Aber auch in dieser Hinsicht leistet das Hospiz-Team mit seinen Sozialarbeiterinnen, Seelsorgenden und den Schwestern und Pflegern Aufklärungsarbeit, werden helfende Hände gereicht und niemand allein gelassen. In der Erinnerung nehmen Angehörige die letzten Tage ihrer Verstorbenen nicht mehr nur als schwer und mühevoll, sondern in großer Dankbarkeit wahr. Weil es dem Hospiz-Team gelungen ist, würdevolles Sterben als einen Teil des Lebens in den Abschied zu integrieren.

Und ja, es duftet im Hospiz gelegentlich nach Kaffee und Kuchen. Für die Gäste werden letzte Wünsche in Ruhe und Geborgenheit erfüllt, die Angehörigen dürfen für einen Augenblick ihre Gedanken schweifen lassen, vielleicht sogar abschalten. Immer wieder weht Musik durch die Gänge in die Zimmer und den nahen Park. Es ist ein Glück, so ein Haus zu haben. Und ein Team, was mit vollkommener Hingabe den einst so visionären Hospiz-Gedanken lebt. Frauen und Männer, die fröhlich sind, ausdauernd, belastbar, erfahren und hochmotiviert. Es ist ein Glück, dass du da bist – herzlichen Glückwunsch zum fünften Geburtstag und nur das Beste für deine Zukunft, Hospiz Köpenick!



Bitte beachten Sie:

Sofern Sie 

  • an Atemwegserkrankungen und / oder Fieber leiden, 
  • Kontakt zu Personen haben, die mit COVID-19 infiziert sind bzw. selbst infiziert sind,
  • sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben,

sehen Sie bitte von einem Besuch ab.

Bitte tragen sie eine FFP2-Maske und lassen Sie diese während ihres gesamten Besuches auf Mund und Nase.

Zu Ihrem und unserem Schutz werden im Hospiz täglich Antigen-Schnelltests durchgeführt. Ein Besuch ist – unabhängig davon, ob Sie geimpft oder genesen sind – nur mit einem vorab durchgeführten, negativen Antigen-Schnelltest möglich. Die Testung erfolgt im Hospiz und nimmt ca. 15 Minuten Wartezeit in Anspruch. Sofern Sie den Nachweis über einen negativen Antigen-Schnelltest von einer anderen Teststelle mitbringen, darf dieser nicht älter als 24 Stunden sein. Für den Nachweis über einen negativen PCR-Test gilt eine 48-Stunden-Frist.

Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände regelmäßig, insbesondere beim Betreten und Verlassen des Hospizes.

Halten Sie ausreichend Abstand (1,5 – 2 m) zu anderen Menschen, insbesondere zu anderen Gästen sowie zum Personal.