11. November | Montag | 19.30 Uhr | Glühende Töne

Mitglieder des Rundfunksinfonieorchesters Berlin spielen Webern, Janácek und Schubert. Historisches Rathaus Friedrichshagen

Während man Weberns „Langsamer Satz“ (für Streichquartett) 1905 als durchaus neuartig empfand, wird heute meist seine Nähe zu Brahms unterstrichen. Tatsächlich bewegt sich das Stück genau an der Grenze zwischen früher Moderne und der Brahms-Tradition.

Janáceks „Intime Briefe“, sein 2. Streichquartett, war 1928 die Bekenntnismusik eines 74jährigen Altmeisters. Er gestand mit diesem Werk seine Liebe zur 36jährigen Kamila Stöslová. Janácek schrieb: „Es ist meine erste Komposition, deren Töne von all dem Liebenswürdigen durchglüht sind, das wir miteinander erlebt haben.“

Schuberts letztes Streichquartett (Nr. 15 in G-Dur) ist eines der außergewöhnlichsten Kunstwerke seiner Gattung. Gleichzeitig mit Beethovens späten Quartetten entstanden, steht es in puncto Anspruch, Komplexität und Radikalität nicht hinter diesen zurück.    

Es spielen Enrico Palascino (Violine), Rodrigo Bauzá (Violine), Gernot Adrion (Viola) und Peter Albrecht (Violoncello).

Karten: 20 Euro pro Person
Theaterkasse neben dem Historischen Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88, 12587 Berlin, Telefon: (030) 74 78 52 58. Kartenbestellungen per Mail an: info@schoenherr-musik.de. Karten auch an der Abendkasse.

Historisches Rathaus Friedrichshagen
Bölschestraße 87/88
12587 Berlin
S3 Friedrichshagen, Tram 60/61
www.rathaus-friedrichshagen.de

Foto: freepik.com

Rodrigo Bauzá (Violine)
Enrico Palascino (Violine)
Gernot Adrion (Viola)
Peter Albrecht (Violoncello)