Bikertour 2018 – Mit PS für das Hospiz

Als die Motorräder und ein wunderschönes Trike in den DRK Kliniken Berlin | Köpenick ankamen, ging die zweite Bikertour zugunsten des Hospizes Köpenick zu Ende. 

Eine Bikertour für das Hospiz Köpenick? Bereits zum zweiten Mal trafen sich motorradbegeisterte Frauen und Männer zur Bikertour. Nicht nur, um gemeinsam mit den Maschinen über Land zu fahren. Es ging auch darum, den Hospizgedanken auf ganz andere Weise als zum Beispiel mithilfe eines Konzertes in den Herzen zu bewegen. Es wurden Spenden für die Hospizarbeit gesammelt, aber auch gemeinsam mit einigen Gästen des Hauses, deren Angehörigen und Besuchern gegessen und getrunken. Star des Tages war – neben Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Kahl am Grill – Maximilian, ein acht Monate alter Junge, der auf allen Vieren und mit phänomenaler Geschwindigkeit großes Interesse an den Motorrädern und noch mehr für die vielen Menschen um ihn herum bekundete.

Ort des Lebens

Wenn auf diese Weise das Hospiz zu einem Ort des Lebens wird, wenn Gäste, das Hospiz-Team und Besucher ganz selbstverständlich miteinander Zeit verbringen, ist viel geschafft. Sehr viel sogar, denn nach etwas mehr als einem Jahr haben bereits über 200 Familien einen Angehörigen oder eine Angehörige in die Obhut des Teams gegeben. Und man könnte meinen, dass für den Einzelnen oder für Individualität kein Platz sei. Das Gegenteil ist der Fall, wie es zahlreiche Gespräche mit Familien oder auch Einträge ins Gästebuch des Hauses zeigen. Dass der Mensch im Mittelpunkt steht, ist im Hospiz Köpenick nicht nur ein Spruch. Oder ein schönes Marketingversprechen.

Hut ab

Das Team reißt sich – sprichwörtlich – sechs Beine aus, um alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Um den Abschied vom Leben auf Erden nicht noch schwerer zu machen, als er ohnehin schon ist. Um auch in der letzten Lebensminute noch Mut und Zuversicht zuzusprechen. Eine starke Leistung, zumal sich das Team immer wieder hinterfragt. Oder wo es notwendig ist, auch erneuert und sich selbst trägt, als wäre es die leichteste Arbeit der Welt. Hut ab und Danke für so viel Engagement und Hingabe.

Auf bald

Danke an alle, die mit ihren Maschinen auf Tour waren und unter anderem die Bundespolizei-Einheit in Blumberg besucht haben. Wir wünschen weiterhin unfallfreie Fahrt, immer eine handbreit Straße unter dem Rad und hoffen, dass wir uns auch im kommenden Jahr wiedersehen. Danke für die gespendete Zeit und das Geld, das der Arbeit im Hospiz zugute kommt.

Es wird auch im kommenden Jahr eine Bikertour geben, nähre Informationen folgen zu gegebener Zeit in diesem Blog.